
Wer in Hessen aktuell auf der Suche nach einem günstigen Privatkredit ist, findet eine ganze Reihe von Angeboten mit teils deutlichen regionalen Unterschieden. Um nicht mehr für einen Kredit zu bezahlen, als unbedingt nötig, sollten Verbraucher die Konditionen der unterschiedlichen Anbieter genau prüfen und untereinander vergleichen, denn in vielen Fällen ist das günstigste Angebot nicht bei der eigenen Hausbank erhältlich.
Was also ist in diesem Zusammenhang wichtig und wodurch kommen die unterschiedlich hohen Privatkreditzinsen überhaupt zustande?
Werra-Meißner über Durchschnitt, Onlinebanken deutlich günstiger
7,99 bis 14,99 Prozent effektive Zinsen pro Jahr verlangt die Sparkasse Werra-Meißner aktuell
von ihren Kunden für einen Privatkredit. Der 2/3 Zins, den mindestens zwei Drittel aller
Kreditnehmer tatsächlich zahlen müssen, liegt bei 13,84 Prozent effektiv pro Jahr für 15.000
Euro Kreditsumme und 72 Monate Laufzeit. Innerhalb der hessischen Sparkassen liegt die
Sparkasse Werra-Meißner damit am oberen Ende der Skala, wie der Blick auf die Privatkredit-Zinsen der Sparkassen in Hessen zeigt, welche die Redaktion des Fachportals Kreditvergleich.net monatlich auswertet. Diese liegen für mindestens zwei Drittel aller Kreditnehmer zwischen 6,00 und 13,84 Prozent sowie im Durchschnitt bei 12,73 Prozent. effektivem Jahreszins.
Kunden der Sparkasse Werra-Meißner zahlen also nicht nur 131 Prozent mehr als bei der günstigsten Sparkasse Hessens, sie zahlen auch 86 Prozent mehr als im Durchschnitt bei allen von besagter Redaktion ausgewerteten Banken und Vermittler, deren durchschnittlicher 2/3-Zins aktuell bei 7,46 Prozent pro Jahr liegt. Schaut man sich den gesamtdeutschen Kreditmarkt an, fallen die Unterschiede noch größer aus. Während die günstigsten Onlineangebote bei entsprechender Bonität bereits ab einem Effektivzins von 4 Prozent bis 7 Prozent erhältlich sind, können bei teuren Angeboten und bei einem schlechten Score durchaus auch 15 Prozent oder mehr anfallen. Durchschnittlich zahlen Bankkunden in Deutschland zwischen 6 % und 10 % für einen Privatkredit.
Wie kommen die Unterschiede zustande?
Banken und Kreditdienstleister legen ihre individuellen Konditionen für Kredite selbstverständlich nicht willkürlich fest, die Zinsunterschiede entstehen vielmehr aus einem Mix aus individueller Geschäftsstrategie, Kostenstruktur und Risikoeinschätzung. Der Grund, warum Onlinebanken in der Regel die günstigsten Konditionen anbieten können, liegt vor allem an den im Vergleich zu Filialbanken niedrigeren Miet- und Personalkosten.
Darüber hinaus gelten die besten Konditionen immer nur für Personen mit einwandfreier Bonität und entsprechende Angebote richten sich in der Regel auch ausschließlich an Neukunden. Bestandskunden können somit häufig nicht nicht von sogenannten Aktionsangeboten profitieren. Weiterhin ist der genaue Zinssatz von folgenden Aspekten abhängig:
Längere Laufzeiten bedeuteten meist höheren Zins: Je länger ein Kredit läuft, desto größer ist die Unsicherheit für Banken und Kreditdienstleister. Einkommen und Lebenssituationen können sich ändern – das zusätzliche Risiko wird in Form eines höheren Zinssatzes eingepreist.
Besonders kleine Kreditsummen sind oft teurer: Ein Kredit über 2000 oder 5000 Euro verursacht denselben Verwaltungsaufwand (Prüfung, Vertrag, Auszahlung) wie ein größerer Kredit von 15.000 oder 30.000 Euro. Da sich die Fixkosten für Banken und Kreditdienstleister also auf eine kleinere Summe verteilen, steigen die effektiven Zinsen.
Spezielle Formen des Privatkredits sind oft günstiger: Wer eine spezielle Form des Privatkredits, etwa einen Autokredit, in Anspruch nimmt, erhält in der Regel bessere Konditionen, als wenn es sich um einen Kredit ohne konkreten Verwendungszweck handelt, da ein Fahrzeug der Bank als zusätzliche Sicherheit dient.
Zusätzliche Sicherheiten können Zinsen senken: Wenn eine weitere Person etwa durch eine Bürgschaft für einen Kredit haftet oder zusätzliche Sicherheiten eingebracht werden, kann sich das auch positiv auf die Konditionen des Kredits auswirken.
Fazit
Wer einen Privatkredit aufnehmen will, sollte sich keinesfalls für das erstbeste Angebot entscheiden – viele begehen hier den Fehler, sich zunächst bei der eigenen Hausbank zu erkundigen. Auch in Hessen im Allgemeinen und im Werra-Meißner-Kreis im Speziellen zeigt sich deutlich, wie groß die Unterschiede tatsächlich sein können. Ein sorgfältiger Kreditvergleich unter Einbeziehung von Direkt- und Onlinebanken kann je nach Kreditsumme mehrere hundert oder sogar tausend Euro sparen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, seine Bonität realistisch einzuschätzen, im Zweifel eine Auskunft bei der Schufa einzuholen und den Score vor der Kreditaufnahme bestenfalls zu verbessern.
Nicht zuletzt sollte man immer auch bedenken, dass der beworbene Mindestzins letztlich nicht über den tatsächlichen Zinssatz entscheidet, sondern der anhand der individuellen Voraussetzungen berechnete individuelle Jahreszins.
//Wer in Hessen aktuell auf der Suche nach einem günstigen Privatkredit ist, findet eine ganze Reihe von Angeboten mit teils deutlichen regionalen Unterschieden. Um nicht mehr für einen Kredit zu bezahlen, als unbedingt nötig, sollten Verbraucher die Konditionen der unterschiedlichen Anbieter genau prüfen und untereinander vergleichen, denn in vielen Fällen ist das günstigste Angebot nicht bei der eigenen Hausbank erhältlich. Was also ist in diesem Zusammenhang wichtig und wodurch kommen die unterschiedlich hohen Privatkreditzinsen überhaupt zustande? Werra-Meißner über Durchschnitt, Onlinebanken deutlich günstiger 7,99 bis 14,99 Prozent effektive Zinsen pro Jahr verlangt die Sparkasse Werra-Meißner aktuell von ihren Kunden für einen Privatkredit. Der 2/3 Zins, den mindestens zwei Drittel aller Kreditnehmer tatsächlich zahlen müssen, liegt bei 13,84 Prozent effektiv pro Jahr für 15.000 Euro Kreditsumme und 72 Monate Laufzeit. Innerhalb der hessischen Sparkassen liegt die Sparkasse Werra-Meißner damit am oberen Ende der Skala, wie der Blick auf die Privatkredit-Zinsen der Sparkassen in Hessen zeigt, welche die Redaktion des Fachportals Kreditvergleich.net monatlich auswertet. Diese liegen für mindestens zwei Drittel aller Kreditnehmer zwischen 6,00 und 13,84 Prozent sowie im Durchschnitt bei 12,73 Prozent. effektivem Jahreszins. Kunden der Sparkasse Werra-Meißner zahlen also nicht nur 131 Prozent mehr als bei der günstigsten Sparkasse Hessens, sie zahlen auch 86 Prozent mehr als im Durchschnitt bei allen von besagter Redaktion ausgewerteten Banken und Vermittler, deren durchschnittlicher 2/3-Zins aktuell bei 7,46 Prozent pro Jahr liegt. Schaut man sich den gesamtdeutschen Kreditmarkt an, fallen die Unterschiede noch größer aus. Während die günstigsten Onlineangebote bei entsprechender Bonität bereits ab einem Effektivzins von 4 Prozent bis 7 Prozent erhältlich sind, können bei teuren Angeboten und bei einem schlechten Score durchaus auch 15 Prozent oder mehr anfallen. Durchschnittlich zahlen Bankkunden in Deutschland zwischen 6 % und 10 % für einen Privatkredit. Wie kommen die Unterschiede zustande? Banken und Kreditdienstleister legen ihre individuellen Konditionen für Kredite selbstverständlich nicht willkürlich fest, die Zinsunterschiede entstehen vielmehr aus einem Mix aus individueller Geschäftsstrategie, Kostenstruktur und Risikoeinschätzung. Der Grund, warum Onlinebanken in der Regel die günstigsten Konditionen anbieten können, liegt vor allem an den im Vergleich zu Filialbanken niedrigeren Miet- und Personalkosten. Darüber hinaus gelten die besten Konditionen immer nur für Personen mit einwandfreier Bonität und entsprechende Angebote richten sich in der Regel auch ausschließlich an Neukunden. Bestandskunden können somit häufig nicht nicht von sogenannten Aktionsangeboten profitieren. Weiterhin ist der genaue Zinssatz von folgenden Aspekten abhängig: Längere Laufzeiten bedeuteten meist höheren Zins: Je länger ein Kredit läuft, desto größer ist die Unsicherheit für Banken und Kreditdienstleister. Einkommen und Lebenssituationen können sich ändern – das zusätzliche Risiko wird in Form eines höheren Zinssatzes eingepreist. Besonders kleine Kreditsummen sind oft teurer: Ein Kredit über 2000 oder 5000 Euro verursacht denselben Verwaltungsaufwand (Prüfung, Vertrag, Auszahlung) wie ein größerer Kredit von 15.000 oder 30.000 Euro. Da sich die Fixkosten für Banken und Kreditdienstleister also auf eine kleinere Summe verteilen, steigen die effektiven Zinsen. Spezielle Formen des Privatkredits sind oft günstiger: Wer eine spezielle Form des Privatkredits, etwa einen Autokredit, in Anspruch nimmt, erhält in der Regel bessere Konditionen, als wenn es sich um einen Kredit ohne konkreten Verwendungszweck handelt, da ein Fahrzeug der Bank als zusätzliche Sicherheit dient. Zusätzliche Sicherheiten können Zinsen senken: Wenn eine weitere Person etwa durch eine Bürgschaft für einen Kredit haftet oder zusätzliche Sicherheiten eingebracht werden, kann sich das auch positiv auf die Konditionen des Kredits auswirken. Fazit Wer einen Privatkredit aufnehmen will, sollte sich keinesfalls für das erstbeste Angebot entscheiden – viele begehen hier den Fehler, sich zunächst bei der eigenen Hausbank zu erkundigen. Auch in Hessen im Allgemeinen und im Werra-Meißner-Kreis im Speziellen zeigt sich deutlich, wie groß die Unterschiede tatsächlich sein können. Ein sorgfältiger Kreditvergleich unter Einbeziehung von Direkt- und Onlinebanken kann je nach Kreditsumme mehrere hundert oder sogar tausend Euro sparen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, seine Bonität realistisch einzuschätzen, im Zweifel eine Auskunft bei der Schufa einzuholen und den Score vor der Kreditaufnahme bestenfalls zu verbessern. Nicht zuletzt sollte man immer auch bedenken, dass der beworbene Mindestzins letztlich nicht über den tatsächlichen Zinssatz entscheidet, sondern der anhand der individuellen Voraussetzungen berechnete individuelle Jahreszins.

Eine Kreuzfahrt von Werra Meissner



